Die Projektgruppe
Ziele und Erfolge
Unter unseren Füßen
Die Tiere
ihre Ökologie
und Anpassungen
Kooperationen
 
Wer gut an seine Umgebung angepasst ist, spart Energie. Und sind die Ressourcen karg, lohnt sich das umso mehr. Im Laufe der Evolution haben sich so bei Höhlentieren die verschiedensten Anpassungen an das Leben im Untergrund entwickelt.


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In völliger Dunkelheit nützt Sehen nichts. Viele Arten - wie hier beispielhaft Spinnen der Gattung Sinopoda aus Laos - sind blind. Aber Blindheit als Anpassung? Ja, denn so können andere Sinne geschärft werden.
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Auch die Körper- und Schalenfärbung hat keine Nützlichkeit mehr, wie die transluzente "Kristallschnecke" Zospeum tholussum anschaulich zeigt. Normalweise nutzen Schnecken diese zum Tarnen, Fortpflanzen oder Abschrecken. Im Dunkeln der Höhle können sie aber auch mal "nackt" durch die Gegend kriechen.
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Auf feuchtem Untergrund ist Trittsicherheit gefragt. Wie der Höhlenkäfer Leptodirus hochenwartii haben daher viele Arten verlängerte Gliedmaßen. Zum so verbesserten Tastsinn kommt manchmal noch eine ausgeprägte chemische Orientierung hinzu.
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Wer lange leben will, muss sparsam sein. Durch ihren gesenkten Stoffwechsel können Grottenolme (Proteus anguinus) mehrere Jahre ohne Nahrung auskommen und bis zu 100 Jahre alt werden.
     
  
 
Kontakt: Dr. Alexander M. Weigand | weiganda(at)gmx.net